sametoyou

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Irgendwo im Netz gefunden:


Die Made
Hinter eines Baumes Rinde
wohnt die Made mit dem Kinde.
Sie ist Witwe, denn der Gatte,
den sie hatte, fiel vom Blatte.
Diente so auf diese Weise
einer Ameise als Speise.

Eines Morgens sprach die Made:
"Liebes Kind, ich sehe grade,
drüben gibt es frischen Kohl,
den ich hol. So leb denn wohl !
Halt, noch eins ! Denk, was geschah,
geh nicht aus, denk an Papa !"
Also sprach sie und entwich.-
Made junior aber schlich
hinterdrein; und das war schlecht !
Denn schon kam ein bunter Specht
und verschlang die kleine
fade
Made
ohne Gnade.
Schade !

Hinter eines Baumes Rinde
ruft die Made nach dem Kinde
. . .
(Heinz Erhardt)










Lieber Kurt!

Nochmals herzlichen Dank für die Vermietung Deines Anwesens.
Ich habe das, was noch von Deinem Hab und Gut übrig geblieben ist, weitgehends vor dem Sperrmüll gesichert.

Eigentlich hat alles harmlos angefangen.
Ich wollte den Wasserkanister nachfüllen und trat dabei auf den Gasschlauch.
Normalerweise hätte die Gasflasche umfallen sollen, aber es kam anders.
Die Gasleitung riss sich aus der Mischbatterie unter dem Herd.
Ich versuchte, mit den mir zu Verfügung stehenden Mitteln die Sache wieder zu reparieren.
Das Ergebnis ist für Dich vielleicht nicht gerade befriedigend, aber ich habe daraus gelernt, glaub mir.
Es ist nur meinem unübertrefflichen Glück zu verdanken, daß ich nicht in die Luft geflogen bin. Stell Dir mal vor, mich gäbe es nicht mehr und Dein scheiß Gasherd wäre Schuld.

Was ich allerdings nicht gerade kollegial von Dir finde, ist mir eine Liege zu überlassen, die bei geringer Belastung in sich zusammenfällt.
Ich habe sie Dann ins Toilettenhäuschen gestellt, weißt Du, da wo es immer so reinregnet.

Apropos Toilettenhäuschen.
Die Gasflasche für den Durchlauferhitzer war plötzlich leer. Ich wollte sie heraustragen.
Leider hing der Durchlauferhitzer noch dran.
Macht aber nichts, mit zwei Schrauben ist alles in Butter, wenn Du die Duschwand wieder aufgestellt hast.

Ach. Du solltest mal nach dem Abfluß der Toilette sehen.
Nachdem meine Frau Hähnchenknochen hineingeschüttet hat, gluckt es so komisch und es läuft nichts mehr ab.
Sowas Darf aber normalerweise nicht sein, hör mal.

Das einzige, was ich nicht getan habe beim Verlassen des Campingplatzes, ist den Fahrradständer ins Häuschen zurückzustellen.
Der nämlich stützt zur Zeit die Außenwand deiner Toilette. Die Gartenmöbel hat Dein Nachbar gekauft.
Zwanzig Euro hat der Depp noch für Diesen Schrott gegeben.
War ja eh angekohlt. Ach ja, das mit den Gartenmöbeln ist beim Grillen passiert.
Sorry.

Deine Karte habe ich versehentlich in einen Geldautomaten gesteckt.
Ich wollte sie herauspopeln, habe dabei Alarm ausgelöst und bin Dann abgehauen.
Die kommen sicher noch auf Dich zurück, nur daß Du Bescheid weißt.

Der Platzaufsicht, diesem Arschloch, habe ich ganz gehörig die Meinung gegeigt.
Ich mußte ja schliesslich irgendwie auf den Platz kommen.
Da hab' ich halt Diese idiotische Schranke abmontiert.
Regt sich dieser Idiot doch tierisch darüber auf?
Ich hab ihm erklärt, dass du ihm die Leviten liest, wenn du wieder da bist.
Er meint sowas wie, er würde sich darauf freuen?

Ach, es wäre lieb, wenn Du den Sand, den ich zum löschen des kleinen Schwelbrand es in Deinem Vorzelt benötigt habe, wieder zum Kinderspielplatz bringen würdest.

Ansonsten hat es mir ganz hervorragend gefallen.
Ich habe Deinen Nachbarn versprochen, nächstes Jahr etwas länger zu bleiben.

Nochmals vielen Dank !!

PS: Entschuldige bitte, ich habe beim Zurücksetzen Dein Stromhäuschen umgefahren.
Steht ja auch irgendwie ungünstig.













Der Klügere gibt nach


US-Amerikanischer / Kandischer Funkkontakt, angeblich aus dem Jahr 1995:

Kanadier:
Bitte korrigieren Sie Ihren Kurs um 15 Grad Süd, um eine Kollision zu vermeiden.

Amerikaner:
Wir empfehlen, dass Sie Ihren Kurs um 15 Grad korrigieren, um eine Kollision zu vermeiden.

Kanadier:
Negativ. Sie werden Ihren Kurs um 15 Grad Süd korrigieren müssen, um eine Kollision zu vermeiden.

Amerikaner:
Hier spricht der Kapitän eines US-Marine Schiffs. Ich wiederhole. Korrigieren Sie IHREN Kurs.

Kanadier:
Nein, Sie verstehen das falsch. Ich wiederhole: Korrigieren Sie IHREN Kurs.

Amerikaner, leicht überheblich:
Hier ist der Flugzeugträger US Lincoln, das zweitgrößte Schiff der US Atlantikflotte.
Unsere Begleitschiffe sind drei Zerstörer und zahlreiche andere Schiffe.
Ich verlange, dass Sie Ihren Kurs um 15 Grad Nord korrigieren.
Wenn nicht, werden Gegenmaßnahmen in die Wege geleitet, um die Sicherheit unserer Schiffe zu gewähren.

Kanadier:
Hier spricht der Betreiber des Leuchtturms auf der Halbinsel Saskwan.
Wie wäre es, wenn Sie Ihren Kurs korrigieren würden?

Eine eventuelle Antwort der USS Lincoln liegt nicht vor.









V= Valentin K=Karlstadt


V: Guten Tag, Herr Apotheker.
K: Guten Tag, mein Herr, Sie wuenschen?
V: Ja, das ist schwer zu sagen.
K: Aha, gewiss ein lateinisches Wort?
V: Nein, nein vergessen hab ichs.
K: Na ja, da kommen wir schon drauf, haben Sie kein Rezept?
V: Nein!
K: Was Fehlt Ihnen den eigendlich?
V: Nun ja, das Rezept fehlt mir.
K: Nein, ich meine, sind Sie krank?
V: Wie kommen Sie denn auf so eine Idee. Schau ich krank aus?
K: Nein, ich meine, gehoert die Medizin fuer Sie oder fuer eine andere
Person?
V: Nein, fuer mein Kind.
K: Ach so, fuer Ihr Kind. Also, das Kind ist krank. Was fehlt denn dem
Kind?
V: Dem Kind fehlt die Mutter.
K: Ach, das Kind hat keine Mutter?
V: Schon, aber nicht die richtige Mutter.
K: Ach so, das Kind hat eine Stiefmutter.
V: Ja, ja leider, die Mutter ist nur stief statt richtig, und deshalb muss
sich das Kind erkaeltet haben.
K: Hustet das Kind?
V: Nein, es schreit nur.
K: Vieleicht hat es schmerzen?
V: Moeglich, aber es ist schwer. Das Kind sagt nicht, wo es ihm weh tut.
Die Stiefmutter und ich geben uns die groesste Muehe. Heut habe ich zu
dem Kind gesagt, wenn du schoen sagst, wo es dir weh tut, kriegst du
spaeter mal ein schoenes Motorrad.
K: Und?
V: Das Kind sagt es nicht, es ist so verstockt.
K: Wie alt ist denn das Kind?
V: Sechs Monate alt.
K: Na, mit sechs Monaten, kann doch ein Kind noch nicht sprechen.
V: Das nicht, aber deuten koennte es doch, wo es die Schmerzen hat, wenn
schon ein Kind so schreien kann, dann koennts auch deuten, damit man
weiss, wo der Krankheitsherd steckt.
K: Hats vieleicht die Finger immer Mund stecken?
V: Ja, stimmt!
K: Dann kriegt es schon die ersten Zaehne.
V: Von wem?
K: Na ja, von der Natur.
V: Von der Natur, das kann schon sein, da brauchs aber doch net schrein,
denn wenn man etwas kriegt, schreit man doch nicht, dann freut man sich
doch. Nein, nein das Kind ist krank und meine Frau hat gesagt: Geh in
d'Apothekn und hol einen...?
K: Kamillientee?
V: Nein, zum trinken ghoerts nicht.
K: Vielleicht, hats Wuermer, das Kind?
V: Nein, nein die taet man ja sehn.
K: Nein, ich meine innen.
V: Ja so, innen, da haben wir noch nicht reingeschaut.
K: Ja, mein lieber Herr, das ist eine schwierige Sache fuer einen
Apotheker, wenn er nicht erfaehrt, was der Kunde will!
V: D'Frau hat gesagt, wenn ich den Namen nicht mehr weiss, dann soll ich
an schoenen Gruss vom Kind ausrichten, von der Frau vielmehr, und das
Kind kann nicht schlafen, weils immer so unruhig ist.
K: Unruhig? Da nehmen Sie eben ein Beruhigungsmittel. Am besten vieleicht:
Isopropilprophemilbarbitursauresphenildimethildimenthylaminophirazolon.
V: Wie heisst das?
K: Isopropilprophemilbarbitursauresphenildimethildimenthylaminophirazolon.
V: Jaaaa! Des is! So einfach, und man kann sichs doch nicht merken!

















Loriot - "Herren im Bad"


Ich moechte nicht unoeflich erscheinen, aber ich waere jetzt ganz gerne allein.

Wer sind Sie denn ueberhaupt?

Mein Name ist Mueller-Luedenscheidt.

Kloebner, Doktor Kloebner.

Angenehm.

Angenehm.

Koennen Sir mir sagen, warum Sie in meiner Badewanne sitzen?

Ich kam vom Ping-Pong-Keller und hatte mich in der Zimmernummer geirrt.
Das Hotel ist etwas unuebersichtlich.

Aber jetzt wissen Sie, dass Sie in einer Fremdwanne sitzen und baden trotzdem
weiter.

Von Baden kann nicht die Rede sein, es ist ja kein Wasser in der Wanne.

Als ich das Bad betrat sassen Sie im warmen Wasser.

Aber Sie haben es ja wieder abgelassen.

Weil Sie es eingelassen haben, Herr Doktor Kloebner. In meiner Wanne pflege
ich das Badewasser selbst einzulassen.

Na, dann lassen Sie's doch jetzt ein.

Mein Badewasser lasse ich mir ein, wenn ich es fuer richtig halte.

Gewiss, natuerlich.

[Verlegenes Pfeifen...]

Es sitzt sich recht kuehl, einfach so in der Wanne.

Ich sitze gern mal ohne Wasser in der Wanne.

Ach.

Was heisst "ach"?

Ach. Sie sagten, dass Sie gerne ohne Wasser in der Wanne sitzen und ich
meinte "ach".

Aha.

Ich haette auch "aha" sagen koennen, aber ich wollte meiner Verwunderung
darueber Ausdruck geben, dass Sie es vorziehen, ohne Wasser in der Wanne zu
sitzen.

Herr Doktor Kloebner, ich leite eines der bedeutendsten Unternehmen der
Schwerindustrie und bin Ihnen in meiner Badewanne keine Rechenschaft
schuldig.

Nein, nein.

Ich entscheide persoenlich, ob ich mit Wasser bade oder ohne.

Ja, ja.

Im uebrigen sagte ich nur...

Herr Mueller-Luedenscheidt...

Bitte lassen Sie mich ausreden. Ich sagte, dass ich, wenn es die Situation
erfordert, durchaus in der Lage waere, auch mal ein Wannenbad ohne Wasser zu
nehmen.

Ja, ja.

Und die Entscheidung darueber, ob ich mein Wannenbad mit oder ohne Wasser
zu nehmen habe, lasse ich mir von niemandem aufdraengen.

Nein, nein.

Auch von Ihnen nicht, Herr Doktor Kloebner.

Herr Mueller-Luedenscheidt, es waere ja immerhin denkbar, dass es gewisse
Argumente gaebe, die dafuer spraechen, das Wasser jetzt einlaufen zu lassen.

Wie wollen Sie das beurteilen?

Mein Gott, ich bade ja auch nicht zum ersten Mal.

So?

Und nach meiner Erfahrung ist eben ein warmes Wannenbad mit Wasser
zweckmaessiger als ohne.

Das ist Ihre ganz persoenliche Meinung, Herr Doktor Kloebner. Aber man darf ja
wohl noch anderer Ansicht sein.

Ach, was.

Sie koennen Sich in meiner Wanne eine eigene Meinung ueberhaupt nicht leisten.

Herr Mueller-Luedenscheidt!

Herr Doktor Kloebner! Ich lasse jetzt das Wasser ein, wenn Sie mich hoeflich
darum bitten.

Bitte.

Hoeflich.

Hoeflich.

Na, also.

Was machen Sie da?

Ich lasse etwas kuehleres Wasser ein.

Das ist sehr aufmerksam, aber ich haette doch gerne noch eine Kleinigkeit von
dem heissen.

Wenn ich jetzt einen Schuss von dem kalten dazunehmen koennte.

Das war eine Idee zu viel.

Ach.

Ich glaube, noch ein paar Tropfen heisses und man koennte sich einigen.
Geht es so?

Oh, ja. Vielen Dank.

Oh, bitte sehr.
Die Ente bleibt draussen.

Herr Mueller-Luedenscheidt!

Die Ente bleibt draussen!

Herr Mueller-Luedenscheidt, ich bade immer mit dieser Ente.

Nicht mit mir.

Ich kenne Sie ja erst seit heute.

Wenn Sie die Ente hereinlassen, lasse ich das Wasser heraus.

Das sind wohl die Erpressermethoden Ihrer Gangsterfirma.

Herr Doktor Kloebner!

Herr Mueller-Luedenscheidt!

Akademiker wollen Sie sein? Ha.

Also, was ist jetzt?

Ich lasse das Wasser heraus, wenn Sie die Ente hereinlassen.

Ich nehme meine Ente herein.

Wo ist der Stoepsel?

Sie sitzen drauf.
Wissen Sie eigentlich, dass viele Menschen ueberhaupt kein Bad besitzen?

Ach, Sozi sind Sie wohl auch noch?

Herr Mueller-Luedenscheidt!

Herr Doktor Kloebner! Also lassen Sie die Ente in Gottes Namen herein.

Nein, mit Ihnen teilt meine Ente das Wasser nicht.

Sie lassen sofort die Ente zu Wasser!

Ich denke nicht daran.

Dann tauche ich jetzt so lange, bis Sie die Ente zu Wasser lassen.

Bittesehr...

Es ist mir ernst! Ich zaehle bis drei. Eins, zwei, drei... Hmmmmm.....

Da sind Sie ja schon wieder.

Jawohl.

Passen Sie mal auf!

Herr Doktor Kloebner? Hoeren Sie? Wenn Sie nicht sofort auftauchen, verlasse
ich die Wanne. Die Luft anhalten kann jeder.

Was sagen Sie nun?

Sie langweilen mich.

Aber ich kann laenger als Sie.

Es gibt Wichtigeres im Leben.

Was denn?

Ehrlichkeit, Toleranz...

Ja...

Mut, Anstand...

Ja...
Ja...

Hilfsbereitschaft...

Ja...

Tuechtigkeit, Zaehigkeit...

Ja...

Sauberkeit...

Aber ich kann laenger als Sie.

Es kommt auf den Charakter an.

Aber ich kann laenger als Sie.

Und das glaube ich ihnen nicht.

Dann tauchen wir jetzt gleichzeitig.

Wie Sie wuenschen.

Dann werden wir's ja sehen.

Das werden wir sehen.

Ich habe schon ganz verschrumpelte Finger.

Ich auch.

Also. Eins, zwei...

Drei... Hmmmmm....

Ist hier jemand? Hallo?
Entschuldigen Sie, ist das hier Zimmer 107?













36 effektive Methoden, sich bei den Kollegen beliebt zu machen.


1.
Verlassen Sie den Kopierer stets mit den Einstellungen 200%,
DIN A3, 99 Kopien.

2.
Füllen Sie vier Wochen lang entkoffeinierten Kaffee in die Kaffeemaschine.
Haben die Kollegen ihre Koffein-Sucht überwunden, steigen Sie
ohne Vorwarnung auf eine Ultra-Mischung
starken Espressos um .

3.
Schreiben Sie in die Betreffzeile jeder E-Mail entweder "Angebot zum
Partnertausch" oder aber "Der Betriebsrat ist Dir auf der Spur".

4.
Desinfizieren Sie Ihren Arbeitsplatz mit Sagrotan, nachdem ein Kollege
Ihren Schreibtisch berührt hat.

5.
Jedes Mal, wenn ein Kollege Sie um etwas bittet, fragen Sie ihn, ob er
auch Pommes dazu haben möchte.

6.
Probieren Sie aus, wie Sie mit einem Stift oder Lineal auf Ihrem
Schreibtisch quietschende Geräusche erzeugen können, die bei Ihren
Kollegen Gänsehaut oder Kopfschmerzen verursachen.

7.
Suchen Sie die irrelevantesten und langatmigsten Texte im Internet und
schicken Sie diese mit der Bemerkung "Das dürfte euch interessieren"
per Mail an Ihre Kollegen weiter.

8.
Beenden Sie jeden Satz mit "Amen" oder "Das habe ich
in meiner Vision gesehen".

9.
Machen Sie Ihren Kollegen mitten im Gespräch klar, dass die Konversation
beendet ist, indem Sie die Hände über die Ohren legen.

10.
Rufen Sie laut Zufallszahlen, wenn einer Ihren Kollegen
gerade am Zählen ist.

11.
Stellen Sie einen Mülleimer auf Ihren Schreibtisch und
beschriften Sie ihn mit Eingang.

12.
Stellen Sie Ihren Kollegen mysteriöse oder zweideutige Fragen und notieren
Sie ihre Antworten in einem Heft, auf dem Sie groß "Psychologische Profile"
geschrieben haben.

13.
Üben Sie das Nachahmen der Fax- und Modemgeräusche.
Für Könner:
Imitieren Sie die Mail-Benachrichtigung Ihres nächsten Kollegen.

14.
Setzen Sie sich in der Kantine immer allein an den größten freien Tisch
und schicken Sie alle Kollegen mit dem Hinweis

"Ich erwarte noch jemanden aus Hollywood"

weiter.

15.
Wiederholen Sie - mit wirrem Blick - regelmäßig diesen
Dialog mit sich selbst:
"Hörst Du auch diese Stimmen? - Welche Stimmen? -
Jetzt höre ich Sie auch nicht mehr.... "

16.
Rufen Sie beim Einsteigen in den Fahrstuhl jedes Mal laut
"Die Fahrscheine, bitte!"

17.
SCHREIBEN SIE NUR IN GROßBUCHSTABEN.

18.
schreiben sie nur in kleinen buchstaben.

19.
ScHrEiBeN sIe AbWeChSeLnD GrOße UnD KlEiNe BuChStAbEn.

20.
Benutzen Sie keine Punkte Kommas Ausrufe- oder Fragezeichen Egal
wann oder wem Sie schreiben Benutzen Sie dabei möglichst auch
gelbe Schrift auf weißem Grund

21.
Bestehen Sie auf die E-Mail-Adresse: Mister30cm@firmenname.de oder Koenigin_der_Barbaren@firmenname.de

22.
Schicken Sie pro Stunde mehrere E-Mails über den großen Verteiler, um
Ihren Kollegen mitzuteilen, was Sie gerade machen. Zum Beispiel:
"Wenn mich jemand sucht, ich bin auf Toilette"

23.
Klatschen Sie mit den Händen die Melodie der deutschen Nationalhymne auf
Ihren aufgeblasenen Wangen. Wenn Sie fast fertig sind, sagen Sie
"Nein, warte, ich habe es versaut"
und fangen von vorne an.

24.
Fragen Sie neue Kollegen als erstes, welches Geschlecht sie haben.

25.
Tragen Sie eine Handpuppe bei sich und benutzen Sie diese,
um mit Ihren Kollegen zu reden.

26.
Setzen Sie sich in der Mittagszeit in Ihr parkendes Auto und zielen Sie mit einem
Fön auf die vorbeifahrenden Autos, um zu sehen,
ob sie langsamer fahren.

27.
Rufen Sie sich selbst über die Sprechanlage Ihrer Firma aus.
Verstellen Sie dabei nicht Ihre Stimme.

28.
Finden Sie heraus, wo Ihr Chef/Ihre Chefin einkauft und kaufen Sie exakt
die gleichen Klamotten. Tragen Sie sie immer einen Tag,
nachdem Ihr Chef/Ihre Chefin sie getragen hat.
Dies ist besonders effektiv, wenn der Chef vom anderen
Geschlecht ist.

29.
Befestigen Sie Moskito-Netze rund um Ihren Schreibtisch.

30.
Ermutigen Sie Ihre Kollegen, in ein wenig Synchronstuhltanzen
einzustimmen.

31.
Entwickeln Sie eine unnatürliche Angst vor Tackern.

32.
Schreiben Sie
"für sexuelle Gefälligkeiten"
in die Verwendungszweck-Zeile Ihrer Überweisungen.

33.
Antworten Sie auf alles, was irgendwer sagt, mit:
"Das glaubst Du vielleicht"

34.
Stellen Sie Ihren Monitor so ein, dass seine Helligkeit das komplette
Büro erhellt. Bestehen Sie auch gegenüber anderen darauf,
weil Sie das so mögen.












Wie man herausfindet, ob man bereit ist für Kinder ...

DRECK-TEST
Beschmiere das Sofa und die Vorhänge mit Nutella. Lege ein Fischstäbchen hinter das Sofa und laß es den ganzen Sommer dort.

SPIELZEUG-TEST
Besorge Dir eine 150 l Kiste mit Lego-Steinen. (Ersatzweise tun es auch Heftzwecken oder Schrauben). Laß einen Freund oder eine Freundin die Legos in der ganzen Wohnung verteilen. Verbinde nun Deine Augen und versuche barfuß in die Küche oder das Bad zu gelangen ohne dabei einen einzigen Laut von Dir zu geben: Du könntest das Kind schließlich wecken.

LEBENSMITTELGESCHÄFT-TEST
Leihe Dir ein oder zwei kleine Tiere. (Ziegen sind in diesem Fall besonders zu empfehlen) und nimm sie zu deinem nächsten Einkauf mit. Behalte sie die ganze Zeit im Auge und bezahle alles was sie fressen oder kaputt machen.

ANZIEH-TEST
Besorge Dir einen großen, lebendigen Tintenfisch. Versuche diesen in ein kleines Einkaufsnetz zu stecken und stelle sicher, dass Du auch wirklich alle Arme im Netz verstaust.

FÜTTER-TEST
Besorge Dir eine große Plastik-Tasse. Fülle Sie bis zur Hälfte mit Wasser. Befestige die Tasse mit einem Bendel an der Decke und lasse die Tasse hin und her schwingen. Versuche nun löffelweise matschige Cornflakes in die Tasse zu befördern während Du vorgibst ein Flugzeug zu sein. Jetzt verteile den Inhalt der Tasse auf dem gesamten Fußboden. Bleibe gelassen.

NACHT-TEST
1. Bereite Dich folgendermaßen vor: Fülle einen Kissenbezug mit 3- 4 Kilo feuchtem Sand.
2. Um 6 Uhr Nachmittags beginne mit dem Kissenbezug durch die Wohnung zu laufen, wobei Du ihn permanent hin und her wiegst.
3. Tue dies bis ungefähr 9 Uhr. Lege den Kissenbezug jetzt ins Bett und stelle deinen Wecker auf 2 Uhr nachts.
4. Um 2 Uhr stehe auf und trage den Kissenbezug wieder für eine Stunde durch die Wohnung, singe diesmal einige Schlaflieder dabei.
5. Stelle den Wecker auf 5 Uhr und wiederhole Schritt 4, versuche Dich an noch mehr Schlaflieder zu erinnern.
6. Stelle den Wecker auf 7 Uhr, stehe auf und bereite das Frühstück vor.
7. Wiederhole das ganze Nacht für Nacht , mindestens 3 Jahre lang.
8. Bleibe tapfer!

GESCHICKLICHKEITSTEST (für Kindergarten und Grundschule)
Nimm einen Eier-Karton, eine Schere und Wasserfarben und verwandle den Eierkarton in ein Krokodil. Nun mache aus einer Toilettenpapierrolle eine attraktive Weihnachtskerze. Jetzt versuche nur aus Tesafilm und Zellophan eine exakte Kopie des Eiffel-Turms herzustellen. Herzlichen Glückwunsch.

AUTO-TEST
Verkaufe den BMW und kaufe statt dessen ein Renault KANGOO. Jetzt nimm ein Schokoladen-Eis und plaziere es im Handschuhfach. Lass es dort! Nimm ein 10-Pfennig Stück und stecke es in den Kassettenrecorder. Zerkrümmle den Inhalt einer Familien-Packung Butterkekse auf dem Rücksitz. Zerkratze mit einer Garten-Harke die Türen des Autos.

KÖRPERLICHE EIGNUNG (für Frauen)
Nehme einen großen Sack voller Bohnen und Plaziere ihn vor Deinem Bauch. Laß den Sack für 9 Monate da. Jetzt entferne die Bohnen, aber lass den Sack hängen wo er ist.

FINANZIELLE EIGNUNG (für Männer)
Gehe zur Bank, richte einen Dauerauftrag ein und laß Dein Gehalt für die nächsten 20 Jahre zu gleichen Teilen auf die Konten vom Drogerie-Markt, Spielzeuggeschäft, Lebensmittelgeschäft und mindestens 10 Vereinen überweisen.

ABSCHLUSS-TEST
Finde ein Pärchen, daß schon ein kleines Kind hat. Gib ihnen gute Ratschläge zu Themen wie: Disziplin, Geduld, Toleranz,Töpfchen-Training und Tisch-Manieren. Mache möglichst viele kluge Verbesserungsvorschläge. Betone, wie wichtig eine konsequente Erziehung ist. Genieße das Experiment, es ist das letzte Mal, dass Du all diese guten Antworten parat hast. Vermutlich ist es auch das letzte Mal das Du dieses Pärchen siehst!

Wenn Du den Test bestanden hast, steht der Herstellung von Kindern nichts mehr im Wege!

















wien im winter.
eine fussgängerunterführung.
ein betrunkener mann, aus der nase blutend,
liegt bäuchlings auf dem boden und ruft um hilfe.
eine mittelschulprofessorin für deutsch kommt vorbei und tritt zu ihm.


PROFFESSORIN: was ist ihnen geschehen?
MANN: zerlegt hat´s mich.
P: das kann nicht sein. sie bluten zwar, aber sonst sind sie
ganz.
M: dann halt aufg´stellt.
P: sie liegen auf dem bauch. es kann sie unmöglich aufgestellt
haben.
M: herrgott! zámmdraht hat´s mi!
P: nein nein. sie liegen ganz ausgestreckt. können sie mir nicht
endlich sagen, was ihnen zugestossen ist?
M: (während er versucht aufzustehen) gehn´s, schleichen´s
ihnen.
P: ich habe keine veranlassung zu schleichen, schon gar nicht
mit diesem reflexivum. aber wenn sie mir nicht sagen
wollen, was los ist, gehe ich.
M: (wütend) ja, hau ab, alte frittatn!
P: (seufzt) was sie meinen, lieber herr, ist "fregatte", in seiner
hauptbedeutung ein dreimastiges kriegsschiff, von primitiven
menschen manchmal pejorativ gebraucht für "ältere Frau".
(sie wendet sich ab und entfernt sich. der mann hat sich
inzwischen hochgerappelt und stützt sich an der mauer ab.
kurze pause.)
M: (ihr nachrufend) der blitz soll dich treffen, frittatn, tepperte!
P: (dreht sich, weiter gehend, zu ihm um) frittaten, dass sie es
nur wissen, sind eine suppeneinlage, in westösterreich auch
flädle ge--
(sie hat eine eisplatte übersehen, gleitet aus, stürzt und
bleibt, um hilfe rufend, liegen. der mann taumelt in ihre
richtung.)
M: (zum himmel blickend) wenigstens einer versteht mich.
(vorhang)

von antonio fian





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Die Waldkapelle




Die Frau Geheimrat wuenscht ihren Sommeraufenthalt in der Naehe des Fuerstenwaldes zu nehmen.
Da sie weiss, dass der Andrang sehr gross ist, faehrt sie schon vor der Saison hin, um sich ein Zimmer nach ihrem Geschmack auszusuchen.
Durch den Dorfschulzen geleitet, findet sie eine passende Unterkunft, die sie fuer die kommende Saison mietet und faehrt wieder nach Hause.
Dort angelangt, faellt ihr ein, dass sie vergessen hat, nachzufragen, ob auch ein WC vorhanden sei.
Sie schreibt also dem Dorfschulzen und bittet um Nachricht.

Der Dorfschulze zerbricht sich den Kopf, was wohl ein WC sein koennte.
Schliesslich geht er zum Pastor des Dorfes. Der meint, damit sei wohl die neue Waldkapelle gemeint.
Strahlend begibt sich der Dorfschulze nach Hause und ist der Meinung, die Frage geloest zu haben und schreibt folgenden Brief an die Frau Geheimrat:


Sehr geehrte gnaedige Frau!

WC ist vorhanden, liegt inmitten eines praechtigen Tannenwaeldchens, etwa eine halbe Stunde vom Hotel entfernt.
Wegen seiner gesunden Lage sehr zu empfehlen.
WC ist geoeffnet: mittwochs und sonnabends. Es empfielt sich wegen des ungeheuren Andrangs schon eine halbe Stunde frueher da zu sein.
Gnaedige Frau koennen jedoch beruhigt sein, da etwa 600 Sitzplaetze vorhanden sind.
Bei schoenem Wetter findet die ganze Sache im Freien statt.
Sonntags empfielt sich ein Besuch besonders, weil dann die Veranstaltung von Orgelmusik begleitet wird.
Demjenigen, welcher keinen Sitzplatz erhaelt, ist Gelegenheit gegeben, sich an die umseitige Mauer zu stellen.
Um Ihnen aber einen Vorzugsplatz zu reservieren, werde ich den besten fuer Sie freihalten!
Auch ist die Akustik ganz hervorragend und von vielen Kennern schon bewundert.
Selbst der zarteste Ton ist in allen Ecken schoen zu hoeren und verbreitet
ein tausendfaches Echo. Ein Gefuehl der Andacht ueberkommt einen, wenn man in Ehrfurcht seine Knie beugt.

Beim Verlassen dieser Staette werden Sie das Gefuehl grosser Erleichterung haben und jeder Druck wird von Ihnen genommen sein.
Fuer unsere Gaeste, fuer die der Weg zu weit ist, haben wir einen Omnibusverkehr eingerichtet.

In der Erwartung, dass Sie lebhaften Gebrauch davon machen werden,
zeichnet

Hochachtungsvoll

Ihr ergebener Dorfschulz