sametoyou
sametoyou
Trost
Heute
schenke ich dir
einen Klang
hell - satt und warm
Er kann dich tragen
wohin du willst
Ich berühr dich ganz leicht
streiche den Schmerz
aus deinem Gesicht
Nehm dich in die Arme
und wiege dich
sanft
... ... ...
Morgen
bin ich dann
die Schwester
vom Wind
Ich erzähle dir
Sachen zum Lachen
Bringe dir Dinge
aus aller Welt
alles was dir gefällt
Ich bin dann auch die
die in den Bäumen
flüstert und wispert
wenn ich mich
schlafen leg
... ... ...
Klangschalen
Der Klang
trägt mich hinaus
in einen Raum
unendlich
warm und weit
Die Gedanken
bleiben dort
Ich komm zurück
bin klar und heiter
Das Spiel beginnt
von vorn
Gestrandet
Warum klopft mein Herz so laut
warum so schnell
Warum gehst du weg
Wo gehst du hin
Niemand da
nur Dunkelheit
Wer sagt dass Nähe heilt
Warum bin ich allein
Warum tut mein Rücken weh
Warum werd´ ich angespült
an einem leeren Strand
Mein Kind ich bin doch hier
bei Ebbe spürst du nichts
es ist die Flut die dich zerbricht
sobald sie dich ans Ufer wirft
Mami warum hör´ ich dich
warum so laut
Das ist doch nur der Sturm
der treibt dich weit hinaus
trägt dich zu mir mein Kind
bringt dich nach Haus
So oder so
Ein bitterer Geschmack
auf meinen Lippen
seit
deinem letzten Kuss
Was ist dein Wort
wert
Sturm magst du
sagst du
und
dich den Witterungen
aussetzen
Ich
will nicht
die Gefangene
deiner Bitterkeiten sein
lass los
oder komm und gib dich neu
Umkehr der Verhältnisse
Nie mehr
aufschlagen am Grenzbaum
und
auseinander brechen
dann fallen
und
überallhin splittern
Nie mehr
an Grenzen blutend liegen
und
die Schmerzen aushalten
sich schämen
und
fast kaputt gehen
Nur mehr
auf den großen Gong schlagen
und
dem dunklen tiefen Ton folgen
sich wiegen
und
langsam wieder ganz werden
Immer mehr
die eigenen Melodien spielen
und
die Splitter aufsammeln
dann tanzen
und
die eigenen Grenzen ziehen
Trauer
Heute sind mir meine Hände
fremd
Nur deine fühle ich
obwohl du fehlst
Ich spüre
wie du zärtlich
über meine Wange streichst
und deinen Kuss auf
meiner Stirn
Komm
und halte mich
Ich will mich nicht
verlieren
Gerade heute brauch ich dich
Morgen dann
wird alles anders sein
ich werde weiterziehen
und deine
Kreise nicht mehr stören
Vielleicht auf meine
Hände schauen
und da wirst du
nicht mehr zu erkennen sein
Verletz´ mich nur
so machst du mir den Abschied leicht
Heute sind mir meine Hände
fremd
Beleben
Mein Blick
geht aus dem Fenster
und erstarrt
genau so wie alles
dort draussen
Alles tot heute
denke ich
und mich friert
Nur der Rauch
aus dem Nachbarkamin
lebt und
unterscheidet sich
durch leichte Bewegung
vom Hintergrund
Ich habe Angst
vor solchem Stillstand
Und doch
müssen auch diese Tage
ausgehalten werden
und belebt
Jännervollmond
Den Vorstadt-Gassen-Marathon
heute vor die Stadt verlegt
Der volle Mond
hängt oben rechts von mir
nur eine gelbe Scheibe
Wie ausgestanzt
und oben hingeklebt
Erst die paar Wolken
lassen ahnen
dass sich hier keiner
einen Scherz erlaubt
Es ist der gelbe volle Mond
Faszination
Noch verhindert das Eis am Teich
den Aufprall
der flachen Steine am Wasser
und niemand sieht
in welche Richtung
die sich ausdehnenden
Kreise bewegen werden
Die Kamera bleibt stumm
Heute
Morgen
Es gibt nichts zu tun
Wird
übermorgen
dann der Läufer berichten
wie es sich anfühlt
keinen Boden
unter den Füssen zu haben
Wieviel Kraftaufwand
sich nicht
in dem
sich überschneidenden
Kreiselspiel zu verfangen
das man hinterlässt
wenn man die Elemente tauscht
Wer sich auf das Ziel besinnt
erreicht das Ufer immer
Gewinn
Sich selber
ausgeliefert bleiben
in Verwirrung
und Schmerz
aber
nicht Trost
ist es
was ein Mensch
manches Mal
braucht
um das Erkennen
zu erreichen
Mein schöner Freund
Mit dir
wachsen
Da
wandeln
Schatten sich
in satte Farben
und
zu einem Bild
Dein
Grün dein Blau
Mein
Rot mein Gelb
Es
binden
Wasser sich
und Feuer
zu
einer neuen Welt
Hart
Hab ich mich
an Worten
blöd gesoffen
vergangene Zeit
Denn nüchtern
betrachtet
ist da
kein Platz
Mein Kopf
liegt auf
blanken Steinen
in deinem Schoss
Nur wenn du alles hingibst
kannst du gewinnen
Dann erst bist du frei
für ganz Neues
Mut
Endlich
Zeit haben
für die Gespenster
damit nicht alles zerbricht
Sie berühren
zu vieles
Zielsicher
greifen sie
nach den Wunden
und brechen sie auf
Keinen Panzer zu haben
erfordert mehr Mut
Für P.
Mein schöner Freund
Die Freude
die wir teilen
wird das Leid aufwiegen
das die Wege kreuzt
Der Sperber fliegt hoch
wenn der Tag lang ist
Ganz unverhofft
stößt er zu
Hier
meine Hand
Lass sie nicht los
Die Nacht fängt jetzt an
die wir durchwandern
Stör
Geboren
im Mond der
reifenden Beeren
Seltsam
denn
nie gab es Raum
um einen Schritt
vor den anderen
zu setzen
um
zum Ziel zu kommen
Gestossen immer
gehetzt
ohne Schutz
Wie
dem Mond
die Beeren
reif
denn bringen
Fremd
Wenn man
nur da
zu Hause wäre
wo man
den Lichtschalter
im Dunkeln findet
oder so:
Die Nacht beginnt
und ich bin fremd.
Hier und überall.
Befremdet
gehe ich dahin
zurück
wo ich den
Lichtschalter
auch in der
Dunkelheit finde.
-------------------------------------------------------------------------------
Stehen mir gut
die verbrannten Finger
passen ausgezeichnet
zu meinem Brett vor dem Kopf
Zwischenräume
Ich brauche
Zwischenräume
um mich hin und wieder
zu verkriechen
Träume
um mich auszuruhen
Ein Schwert
Um meine Nächte
zu bewachen
Vor allem aber
brauch´ ich mich
F.
Während du
einen Siebenschläfer
fängst
und in einen Käfig
sperrst
fragst du
warum ich nicht
bei dir bleiben will
Für W.
Du hast dich
an meinem Feuer gewärmt
Ein paar kalte Winter lang
Aus Angst zu erfrieren
bist du
verbrannt
Wer wirft den ersten Stein
Der Notarzt
für gefallene Erzengel
ist unbekannt verzogen
Man raunt sich zu
das Jüngste Gericht
finde früher statt
als geplant
und
der Klerus habe sich
gleich am Beginn
zu verantworten
Intensiv
Deine Hand
möchte ich
in meinem Gesicht
spüren
ganz sanft
ganz weich
Deine Hand fühlen
mit meiner
ganz zart
ganz intensiv
Und dein Gesicht
und dich
Dich
Freiheit
Ohne Netz
und doppelten Boden
auf dem Weg
Leicht verkrampft
mit Atemnot
doch
unterwegs
Schrittweise
vorwärts tastend
weitergehen
Irgendwann
wird Freiheit
dann
Gewohnheit sein
Mein blauer Gummiball
Meine Sehnsucht nach dir
wird langsam unerträglich.
Was soll ich tun,
wenn ich sie nicht mehr er-trage?
Soll ich sie ziehen?
Meine Sehnsucht hinter mir herziehend,
auf dich wartend,
spiele ich mit meinem blauen Gummiball.
Darauf hoffend,
dass deine Sehnsucht nach mir
auch langsam unerträglich wird
und dich zu mir zieht.
Heute
schenke ich dir
einen Klang
hell - satt und warm
Er kann dich tragen
wohin du willst
Ich berühr dich ganz leicht
streiche den Schmerz
aus deinem Gesicht
Nehm dich in die Arme
und wiege dich
sanft
... ... ...
Morgen
bin ich dann
die Schwester
vom Wind
Ich erzähle dir
Sachen zum Lachen
Bringe dir Dinge
aus aller Welt
alles was dir gefällt
Ich bin dann auch die
die in den Bäumen
flüstert und wispert
wenn ich mich
schlafen leg
... ... ...
Klangschalen
Der Klang
trägt mich hinaus
in einen Raum
unendlich
warm und weit
Die Gedanken
bleiben dort
Ich komm zurück
bin klar und heiter
Das Spiel beginnt
von vorn
Gestrandet
Warum klopft mein Herz so laut
warum so schnell
Warum gehst du weg
Wo gehst du hin
Niemand da
nur Dunkelheit
Wer sagt dass Nähe heilt
Warum bin ich allein
Warum tut mein Rücken weh
Warum werd´ ich angespült
an einem leeren Strand
Mein Kind ich bin doch hier
bei Ebbe spürst du nichts
es ist die Flut die dich zerbricht
sobald sie dich ans Ufer wirft
Mami warum hör´ ich dich
warum so laut
Das ist doch nur der Sturm
der treibt dich weit hinaus
trägt dich zu mir mein Kind
bringt dich nach Haus
So oder so
Ein bitterer Geschmack
auf meinen Lippen
seit
deinem letzten Kuss
Was ist dein Wort
wert
Sturm magst du
sagst du
und
dich den Witterungen
aussetzen
Ich
will nicht
die Gefangene
deiner Bitterkeiten sein
lass los
oder komm und gib dich neu
Umkehr der Verhältnisse
Nie mehr
aufschlagen am Grenzbaum
und
auseinander brechen
dann fallen
und
überallhin splittern
Nie mehr
an Grenzen blutend liegen
und
die Schmerzen aushalten
sich schämen
und
fast kaputt gehen
Nur mehr
auf den großen Gong schlagen
und
dem dunklen tiefen Ton folgen
sich wiegen
und
langsam wieder ganz werden
Immer mehr
die eigenen Melodien spielen
und
die Splitter aufsammeln
dann tanzen
und
die eigenen Grenzen ziehen
Trauer
Heute sind mir meine Hände
fremd
Nur deine fühle ich
obwohl du fehlst
Ich spüre
wie du zärtlich
über meine Wange streichst
und deinen Kuss auf
meiner Stirn
Komm
und halte mich
Ich will mich nicht
verlieren
Gerade heute brauch ich dich
Morgen dann
wird alles anders sein
ich werde weiterziehen
und deine
Kreise nicht mehr stören
Vielleicht auf meine
Hände schauen
und da wirst du
nicht mehr zu erkennen sein
Verletz´ mich nur
so machst du mir den Abschied leicht
Heute sind mir meine Hände
fremd
Beleben
Mein Blick
geht aus dem Fenster
und erstarrt
genau so wie alles
dort draussen
Alles tot heute
denke ich
und mich friert
Nur der Rauch
aus dem Nachbarkamin
lebt und
unterscheidet sich
durch leichte Bewegung
vom Hintergrund
Ich habe Angst
vor solchem Stillstand
Und doch
müssen auch diese Tage
ausgehalten werden
und belebt
Jännervollmond
Den Vorstadt-Gassen-Marathon
heute vor die Stadt verlegt
Der volle Mond
hängt oben rechts von mir
nur eine gelbe Scheibe
Wie ausgestanzt
und oben hingeklebt
Erst die paar Wolken
lassen ahnen
dass sich hier keiner
einen Scherz erlaubt
Es ist der gelbe volle Mond
Faszination
Noch verhindert das Eis am Teich
den Aufprall
der flachen Steine am Wasser
und niemand sieht
in welche Richtung
die sich ausdehnenden
Kreise bewegen werden
Die Kamera bleibt stumm
Heute
Morgen
Es gibt nichts zu tun
Wird
übermorgen
dann der Läufer berichten
wie es sich anfühlt
keinen Boden
unter den Füssen zu haben
Wieviel Kraftaufwand
sich nicht
in dem
sich überschneidenden
Kreiselspiel zu verfangen
das man hinterlässt
wenn man die Elemente tauscht
Wer sich auf das Ziel besinnt
erreicht das Ufer immer
Gewinn
Sich selber
ausgeliefert bleiben
in Verwirrung
und Schmerz
aber
nicht Trost
ist es
was ein Mensch
manches Mal
braucht
um das Erkennen
zu erreichen
Mein schöner Freund
Mit dir
wachsen
Da
wandeln
Schatten sich
in satte Farben
und
zu einem Bild
Dein
Grün dein Blau
Mein
Rot mein Gelb
Es
binden
Wasser sich
und Feuer
zu
einer neuen Welt
Hart
Hab ich mich
an Worten
blöd gesoffen
vergangene Zeit
Denn nüchtern
betrachtet
ist da
kein Platz
Mein Kopf
liegt auf
blanken Steinen
in deinem Schoss
Nur wenn du alles hingibst
kannst du gewinnen
Dann erst bist du frei
für ganz Neues
Mut
Endlich
Zeit haben
für die Gespenster
damit nicht alles zerbricht
Sie berühren
zu vieles
Zielsicher
greifen sie
nach den Wunden
und brechen sie auf
Keinen Panzer zu haben
erfordert mehr Mut
Für P.
Mein schöner Freund
Die Freude
die wir teilen
wird das Leid aufwiegen
das die Wege kreuzt
Der Sperber fliegt hoch
wenn der Tag lang ist
Ganz unverhofft
stößt er zu
Hier
meine Hand
Lass sie nicht los
Die Nacht fängt jetzt an
die wir durchwandern
Stör
Geboren
im Mond der
reifenden Beeren
Seltsam
denn
nie gab es Raum
um einen Schritt
vor den anderen
zu setzen
um
zum Ziel zu kommen
Gestossen immer
gehetzt
ohne Schutz
Wie
dem Mond
die Beeren
reif
denn bringen
Fremd
Wenn man
nur da
zu Hause wäre
wo man
den Lichtschalter
im Dunkeln findet
oder so:
Die Nacht beginnt
und ich bin fremd.
Hier und überall.
Befremdet
gehe ich dahin
zurück
wo ich den
Lichtschalter
auch in der
Dunkelheit finde.
-------------------------------------------------------------------------------
Stehen mir gut
die verbrannten Finger
passen ausgezeichnet
zu meinem Brett vor dem Kopf
Zwischenräume
Ich brauche
Zwischenräume
um mich hin und wieder
zu verkriechen
Träume
um mich auszuruhen
Ein Schwert
Um meine Nächte
zu bewachen
Vor allem aber
brauch´ ich mich
F.
Während du
einen Siebenschläfer
fängst
und in einen Käfig
sperrst
fragst du
warum ich nicht
bei dir bleiben will
Für W.
Du hast dich
an meinem Feuer gewärmt
Ein paar kalte Winter lang
Aus Angst zu erfrieren
bist du
verbrannt
Wer wirft den ersten Stein
Der Notarzt
für gefallene Erzengel
ist unbekannt verzogen
Man raunt sich zu
das Jüngste Gericht
finde früher statt
als geplant
und
der Klerus habe sich
gleich am Beginn
zu verantworten
Intensiv
Deine Hand
möchte ich
in meinem Gesicht
spüren
ganz sanft
ganz weich
Deine Hand fühlen
mit meiner
ganz zart
ganz intensiv
Und dein Gesicht
und dich
Dich
Freiheit
Ohne Netz
und doppelten Boden
auf dem Weg
Leicht verkrampft
mit Atemnot
doch
unterwegs
Schrittweise
vorwärts tastend
weitergehen
Irgendwann
wird Freiheit
dann
Gewohnheit sein
Mein blauer Gummiball
Meine Sehnsucht nach dir
wird langsam unerträglich.
Was soll ich tun,
wenn ich sie nicht mehr er-trage?
Soll ich sie ziehen?
Meine Sehnsucht hinter mir herziehend,
auf dich wartend,
spiele ich mit meinem blauen Gummiball.
Darauf hoffend,
dass deine Sehnsucht nach mir
auch langsam unerträglich wird
und dich zu mir zieht.