sametoyou
sametoyou
spíritus
Man muss sich ein bestimmtes Quantum Zeit gönnen, wo man nichts tut, damit einem etwas einfällt.
Mortimer J. Adler
... und das mach ich jetzt - ich geh mir was einfallen lassen.
Naacht!
Wie er"h"eitert mein Bewusstsein heute doch schon ist!
Da muss ich mir das mit meiner Grabinschrift noch mal überlegen:
Wenn du im Sarg liegst, haben sie dich das letzte Mal reingelegt.
Hanns-Hermann Kersten
Kann man so sagen.
Eine Begegnung
Ja, amo - kein: könnte, würde, hätte... :-))
Dem Leben sein Recht geben!
Auch nachzulesen bei amo12
Lyrik ist für mich
Lyrik ist für mich
die Einfachheit in ihrer Fülle,
mit der ich Wort um Wort einhülle.
Der Zauber wohnt für mich im Fluß,
ein musikalischer Genuss.
Die Blume blüht - verdreht sich nicht.
Die Katze schminkt nicht das Gesicht.
Vögel kennen keine Eskapaden.
Einfach
-wie diese drei -
will ich in ganz normalen
Worten baden.
Sie sollen ungehindert fließen.
Ich will sie selber unbeschwert genießen.
Gedicht von amo12
3.4.06 21:43
same / Website (4.4.06 12:36)
So leicht fließt es, wenn man zum Wesen der Dinge vordringt.
Da wird das Tragen leichter und das Benennen leicht.
amo12 / Website (4.4.06 13:33)
Du verstehst gut, was gemeint ist. Ich wünsche mir von Dir wieder einmal ein Gedicht in diesem Sinne.
same / Website (8.4.06 21:58)
Ja, ich hab ein paar Zeilen, aber ich merke grad, sie sind mir noch schwer - vielleicht kannst Du auch die leicht machen...?
Ich werde Dein Freund sein
wenn du das willst
Aber ich werde Dich enttäuschen
weil ich ein Mensch bin
Also schau genau wer ich bin
und täusche Dich nicht!
amo12 / Website (8.4.06 23:01)
Liebe same, hier meine Antwort.
Der Moment
Was uns geschieht, das kannst du Freundchaft nennen.
Ich nenn' es Lebenstanz.
Heute. "Jetzt" ist zu erkennen,
wie wir beide ganz
leicht schwingen,
singen,
uns erinnern.
Wir warteten schon lang im Innern
auf gerade den "Moment".
Nimm ihn an und freue dich.
Voll erblüht dann soller sich
mit Formen, Duft und Farben zeigen...,
wird wie die Blume müde neigen einst sein Haupt,
hat er vollbracht,
was uns beiden zugedacht.
Nimm ihn an. Hab' keine Angst.
Sage mir, wovor du bangst?
Halt' nicht fest. Geh' einfach ruhig weiter.
Schau' doch nur, wie schön er ist!
jung und neu und? heiter.
Das Gedicht habe ich eben für Dich gemacht.
Gruß
B.
same / Website (9.4.06 00:00)
Ganz leicht
ist mir ums Herz geworden
Tief in mir
spür ich was Du sagst
und weiß dass es so ist
Das eine endet
Anders beginnt
Ich sehe den Moment
und weiss
ich habe meine Zeilen
dir gebracht
Jung, neu und heiter
so wird es sein

RUBRIK/Ohne fremde Hilfe im Netz gefunden
Zwei Mönche
In einem Eisenbahnabteil sitzen sich ein Franziskaner und ein Jesuit gegenüber. Beide beten ihr Brevier. Dabei zieht der Jesuit in aller Gemütsruhe ein Etui aus der Tasche, entnimmt ihm eine Zigarette und zündet sie sich an.
‘Beim Beten darf man nicht rauchen’, sagt der Franziskaner.
‘Ich schon’, antwortet der Jesuit, ‘ich habe mir eine Erlaubnis geben lassen’.
‘Bekommt man die leicht’, wundert sich der Franziskaner interessiert.
‘Aber ja, sie brauchen nur in Rom anzufragen’.
Einige Zeit später treffen sich die beiden wieder, der Franziskaner meint ärgerlich, ’sie haben mich damals ganz schön auf den Arm genommen, natürlich habe ich die Erlaubnis nicht bekommen’.
‘Wie haben sie denn ihr Gesuch formuliert’, fragt der Jesuit.
‘Ganz einfach’, antwortet der Franziskaner, ‘ich habe gefragt, ob ich beim Beten auch rauchen darf’.
‘Nein, nein’, lächelt der Jesuit, ’sie hätten anfragen müssen, ob es gestattet ist, auch beim Rauchen ein Gebet zu verrichten’.
Aus dem Buch: Aldinger Marco: ‘Bewusstseins-ErHeiterung’,

Der Wanderer
(Carol S. Parson/Der Held in uns)
Ich fürchte - Einsamkeit
Der Bildner der Seele -
Ihre Höhlen und Korridore
Erhellen - oder versiegeln
Emily Dickinson
Der Archetyp des Wanderers wird durch Geschichten von Rittern, Cowboys und Forschern illustriert, die allein aufbrechen, um die Welt zu erkunden. Im Verlauf ihrer Reise finden sie einen Schatz, Symbol ihres wahren Selbst. Die bewusste Entscheidung, sich auf den Weg zu machen und dem Unbekannten entgegenzutreten, bezeichnet den Beginn eines Lebens, das auf einer neuen Ebene gelebt wird.
Der Wanderer erkennt, dass Leben nicht in erster Linie Leiden ist: Es ist ein Abenteuer!
Ob Wanderer nur in der inneren oder auch in der äußeren Welt reisen - auf jeden Fall machen sie einen Sprung: Sie legen die alten gesellschaftlichen Rollen ab, die sie angenommen haben, um zu gefallen und sicher zu sein, und versuchen statt dessen zu entdecken, wer sie sind und was sie wollen.
Die Wanderer, die ihre Reisen veräußerlichen und entweder buschsäblich reisen oder mit neuen Verhaltensweisen experimentieren, fallen uns oft gleich ins Auge; es gibt jedoch auch Helden, deren äußeres Verhalten ziemlich konventionell erscheint, die aber sehr intensiv und mit viel geistiger Unabhängigkeit ihre Innenwelt und ihre Beziehungen im Universum erkunden.
Aber egal wie sie leben, in jedem Fall werden sie sich in direktem Gegensatz zu einer konformistischen Norm definieren. Sie mißtrauen orthodoxen Lösungen, ob es sich nun um Philosophie, Politik, Gesundheit oder Erziehung handelt; statt dessen entscheiden sie sich, sehr konservativ, sehr radikal oder einfach ein bißchen verrückt zu sein.
Als Lernende mißtrauen sie den Antworten, die sie von Autoritäten erhalten, und suchen ihre eingenen Wahrheiten. Die Identität des Wanderers ergibt sich aus seinem Außenseiterdasein. Sein spirituelles Leben ist vom Zweifel bestimmt, vor allem da ihm gewöhnlich beigebracht wurde, dass Gott Konformität und traditionelle Moral belohnt - Eigenschften, die zu den Bedürfnissen der sich entwickelnden, experimentierenden Seele des Wanderers im Widerspruch stehen.
Die dunkle Nacht der Seele, die er erfährt, führt ihn jedoch oft zu einem reiferen und angemesseren Glauben.
Was trennt mich von den anderen?
Es gibt keine Trennung! Trennung ist Illusion, bedingt durch nicht genaues Hinsehen.
Dein Körper, mein Körper, Geist, Gefühle, Wahrnehmungen sind nur Erscheinungen in dem, der Du und Ich bist - ewiges, gegenwärtiges Gewahrsein.
Du kannst Dich von nichts trennen, denn Du bist EINS und warst noch nie etwas anderes.
(irgendein Guru oder so?)